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Hundebeleuchtung

Plötzlich, so überfallartig, wie sonst nur Weihnachten vor der Tür steht, ist Oktober. 

Auf einmal ist es abends früh dunkel. Wie das sein kann, wo doch gestern noch Sommer war und Tageslicht bis halb zehn, entzieht sich meiner Kenntnis. 

Und weil die hereinbrechende Nacht so schlagartig da ist, als ob wir statt in Hessen am Äquator wohnten, bin ich als Hundehalter mit der Gesamtsituation total überfordert.

Vor lauter Überraschung weiß ich nicht mehr, wo wir die Leuchtklamotten hingelegt haben. Panische Suche in Keller, Hundekleiderschrank und Garage setzt ein. Vergeblich, natürlich. 

Das erste Gassi zur Nachtzeit im Oktober wird somit zu wildem Gefuchtel mit Taschenlampe (die Stirnlampe ist auch irgendwie weg) und leckerem Leinensalat. Aus vier Leinen. Scheint, als wären wir nicht gerade ein leuchtendes (haha!, Zeile 17, und schon ein Kalauer! Haha!) Vorbild!

 

Es ist Zeit für einen Produkttest. 

Wir skizzieren eine knappe Versuchsanordnung, ähnlich einem Script, einem Drehbuch. Über jeder Szene steht: "Nacht, außen."

Die Probanden sind in einem kurzen Casting rasch ausgewählt (mangels anderer Kandidaten) und heißen Mike, Hans, Georgia und Buddy. Alles erfahrene Darsteller, bis auf Hans - der gilt als vielversprechendes Nachwuchstalent.

In einem rauschhaften Shopping-Erlebnis bemühen wir uns um passende Requisiten. Was es nicht alles gibt! Leuchthalsbänder unterschiedlicher Machart und Leistung, Leuchtringe, Leuchtanhänger, Leuchtmäntel, Leuchtwesten, reflektierende Leinen, reflektierende Halsbänder. Jede Menge Gedöns! Vorherrschende Farbe: neongelb. In meinem Wohnzimmer sieht es aus wie bei einem Massenunfall, fehlt nur noch ein bisschen Blaulicht. 

Die Teststrecke wird bestimmt. Als Location (...)

 

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